Haare Krishna
Der Chef der Generalchirurgen hatte ja angedeutet, dass ich fuer die letzten ein bis zwei Wochen nochmal das Department wechseln koennte und nachdem ich zunaechst mit den Orthopaeden geliebaeugelt hatte, habe ich mich nun doch dem plastischen Chirurgen angeschlossen, vornehmlich, weil der einen im Grunde die komplette OP machen laesst. Zum Beispiel submandibulaeres Lipom entfernen (das sich dann als Talgzyste herausstellte, man stelle sich einen Eiterpickel von 2cm Durchmesser vor, der unter der Haut liegt und wenn man ihn anschneidet, froehlich beginnt sich auszuquetschen). Oder auch mal Hauttransplantate herstellen und verpflanzen. Grosser Spass!
Im Anschluss an den ersten OP-Tag bin ich dann auch gleich in sein Auto geladen worden (dass die meiste Zeit von seinem Achtjaehrigen(!) Sohn gefahren wurde, der auf dem Schoss des Vaters sass und selbstaendig lenken, schalten, bremsen, gasgeben kann), um mit ihm in seine Heimatstadt zu fahren, denn Montag war Krishnas geburtstag. Die Hindus haengen dann Heiligenbilder von Krishna auf dem Arm der Mutter auf und bis auf die Tatsache, dass Krishna als Baby blau war, sehen diese Bilder wie Madonnendarstellungen aus.
Gegen Abend fand eine grosse Prozession statt, bei der die Kinder der Stadt allesamt als kleine Krishnas verkleidet durch die Gegend marschierten (man stelle sich oberkoerperfreie Sternsinger vor) und aus grossen, an Rickshaws befestigten Lautsprechern das "Hare Hare Krishna Krishna Hare Krishna Hare" erklang.
Apropos Haare: diesbez. kann ich uebrigens nur immer wieder auf das unsaegliche Lied von Joachim Deutschland verweisen, "sie sind neidisch auf meine Haare", jeder liebt meine Haarfarbe und alle wollen wissen, ob das Natur ist (ich meine, hey, wer faerbt sich die Haare schon Strassenkoeterblond?) Dass Le Friseur leider etwas gelitten hat, da ich mich in die Haende eines dem englischen nicht maechtigen Friseur ergeben habe muessen (sie wurden einfach viel zu lang und das war nichts fuers Krankenhaus, wo sie doch hier mit solchen Sachen bei ihren eigenen Studenten so wahnsinns streng sind) und natuerlich werden auch gezeigte zwei Zentimeter froehlich missverstanden. Auf Wiedersehen Deckhaar, herzlich willkommen Quadratschaedel. Naja, verwaechst sich schon langsam, is ein paar Wochen her.
Im Anschluss an den ersten OP-Tag bin ich dann auch gleich in sein Auto geladen worden (dass die meiste Zeit von seinem Achtjaehrigen(!) Sohn gefahren wurde, der auf dem Schoss des Vaters sass und selbstaendig lenken, schalten, bremsen, gasgeben kann), um mit ihm in seine Heimatstadt zu fahren, denn Montag war Krishnas geburtstag. Die Hindus haengen dann Heiligenbilder von Krishna auf dem Arm der Mutter auf und bis auf die Tatsache, dass Krishna als Baby blau war, sehen diese Bilder wie Madonnendarstellungen aus.
Gegen Abend fand eine grosse Prozession statt, bei der die Kinder der Stadt allesamt als kleine Krishnas verkleidet durch die Gegend marschierten (man stelle sich oberkoerperfreie Sternsinger vor) und aus grossen, an Rickshaws befestigten Lautsprechern das "Hare Hare Krishna Krishna Hare Krishna Hare" erklang.
Apropos Haare: diesbez. kann ich uebrigens nur immer wieder auf das unsaegliche Lied von Joachim Deutschland verweisen, "sie sind neidisch auf meine Haare", jeder liebt meine Haarfarbe und alle wollen wissen, ob das Natur ist (ich meine, hey, wer faerbt sich die Haare schon Strassenkoeterblond?) Dass Le Friseur leider etwas gelitten hat, da ich mich in die Haende eines dem englischen nicht maechtigen Friseur ergeben habe muessen (sie wurden einfach viel zu lang und das war nichts fuers Krankenhaus, wo sie doch hier mit solchen Sachen bei ihren eigenen Studenten so wahnsinns streng sind) und natuerlich werden auch gezeigte zwei Zentimeter froehlich missverstanden. Auf Wiedersehen Deckhaar, herzlich willkommen Quadratschaedel. Naja, verwaechst sich schon langsam, is ein paar Wochen her.
georgy_buechner - 4. Sep, 13:37

Wie bitte?