Aberglaube an Neujahr
Gestern war das Keralanische Neujahr und auch wenn das, im Gegensatz zu allen anderen moeglichen und unmoeglichen Anlaessen, bei denen der schoene Satz "man muss die Feste feiern wie sie fallen" greift, nicht mit grossem Trara begangen wurde, hatte es doch direkte Auswirkungen auf mich.
Denn es ist ein alter Glaube, dass wer am ersten Tag des Jahres ins Krankenhaus kommt, dort das ganze Jahr ueber bleiben wird.
Infolgedessen war die Notaufnahme den ganzen Tag ueber wie ausgestorben. Nur ein Betrunkener mit Kopfplatzwunde, der wohl eher weniger wusste, was fuer ein Tag/Monat/Jahr gerade ist und ein armer alter Mann, dessen Erysipel sich zu einer Sepsis, die sich gewaschen hat entwickelt hatte.
Und dann ward es 23.30 und mit einem Mal stroemten die Patienten wie nichts zweites herein, alle diejenigen, die schlichtweg nicht mehr warten konnten, oder, auch das ist moeglich, dachten, es sei bereits zwoelf, denn eine weitere Erfahrung ist: jede Uhr, die ich sehe, zeigt eine andere Zeit an, so dass meine Uhr manchmal 15min vor und manchmal 15min nachgeht. Jedenfalls war nach 12 im Urwald Polen offen...
Denn es ist ein alter Glaube, dass wer am ersten Tag des Jahres ins Krankenhaus kommt, dort das ganze Jahr ueber bleiben wird.
Infolgedessen war die Notaufnahme den ganzen Tag ueber wie ausgestorben. Nur ein Betrunkener mit Kopfplatzwunde, der wohl eher weniger wusste, was fuer ein Tag/Monat/Jahr gerade ist und ein armer alter Mann, dessen Erysipel sich zu einer Sepsis, die sich gewaschen hat entwickelt hatte.
Und dann ward es 23.30 und mit einem Mal stroemten die Patienten wie nichts zweites herein, alle diejenigen, die schlichtweg nicht mehr warten konnten, oder, auch das ist moeglich, dachten, es sei bereits zwoelf, denn eine weitere Erfahrung ist: jede Uhr, die ich sehe, zeigt eine andere Zeit an, so dass meine Uhr manchmal 15min vor und manchmal 15min nachgeht. Jedenfalls war nach 12 im Urwald Polen offen...
georgy_buechner - 18. Aug, 09:54
